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WG-Miete berechnen: fair nach Zimmergröße

Wer das große Zimmer mit Balkon hat, zahlt mehr. Aber wie viel genau? Tragt Miete, Zimmergrößen und Gemeinschaftsfläche ein, und der Rechner verteilt die Miete cent-genau und nachvollziehbar.

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1 · Miete und Wohnung

Kaltmiete oder Warmmiete, je nachdem, was ihr aufteilen wollt.

Küche, Bad, Flur, Wohnzimmer. Wird gleichmäßig auf alle verteilt.

2 · Die Zimmer

3 · Faire Miete pro Zimmer

Trag die Gesamtmiete und die Zimmergrößen ein, das Ergebnis erscheint sofort hier.

Die Formel hinter der fairen WG-Miete

Die verbreitetste faire Methode teilt die Miete nach Fläche auf, behandelt Gemeinschaftsräume aber gesondert. Jedes Zimmer bekommt neben der eigenen Fläche einen gleichen Anteil an Küche, Bad, Flur und Wohnzimmer zugerechnet, denn diese Räume nutzen alle gleichermaßen.

Miete pro Zimmer = Gesamtmiete × (Zimmerfläche + Gemeinschaftsfläche ÷ Anzahl Zimmer) ÷ Gesamtfläche. Bei 1.500 Euro Miete, Zimmern mit 10, 15 und 20 m² und 30 m² Gemeinschaftsfläche ergibt das 400, 500 und 600 Euro. Das Beispiel könnt ihr euch oben direkt in den Rechner laden.

Mehr zu fairen Regeln im WG-Alltag steht im Artikel WG-Kosten fair aufteilen: 7 Tipps, die wirklich funktionieren. Wenn die Nebenkostenabrechnung mit einer Nachzahlung kommt, hilft WG-Nebenkostenabrechnung: Schritt für Schritt erklärt. Und für Einkäufe und laufende Kosten gibt es den Schuldenrechner für Gruppen.

Häufige Fragen

Jedes Zimmer trägt seine eigene Fläche plus einen gleichen Anteil an den Gemeinschaftsflächen wie Küche, Bad und Flur. Die Miete pro Zimmer ist dann Gesamtmiete mal effektive Fläche geteilt durch die Gesamtfläche. Genau diese Formel rechnet der Rechner cent-genau aus.

Küche, Bad und Flur nutzen alle Mitbewohner gleichermaßen, unabhängig davon, wie groß das eigene Zimmer ist. Deshalb wird ihre Fläche durch die Zahl der Zimmer geteilt und jedem Zimmer gleich zugeschlagen. Nur die privaten Zimmerflächen unterscheiden sich.

Beides ist möglich, wichtig ist nur Konsistenz. Üblich ist, die Kaltmiete nach Zimmergröße aufzuteilen und die Nebenkosten gleichmäßig pro Person, weil Heizung und Wasser eher vom Verbrauch als von der Zimmergröße abhängen. Ihr könnt aber auch die Warmmiete eintragen und komplett nach Fläche teilen.

Ein Zimmer mit eigenem Balkon oder Bad ist mehr wert als die reine Fläche sagt. Eine einfache Lösung: rechnet solche Extras als Flächenzuschlag, zum Beispiel den halben Balkon zur Zimmerfläche dazu. Am Ende zählt, dass sich alle mit der Aufteilung wohlfühlen.

Dafür ist der Miet-Rechner nicht gedacht, denn Einkäufe und Anschaffungen wechseln ständig. Nutzt dafür den Schuldenrechner für Gruppen oder eine kostenlose App wie Schuldnix, die laufende Ausgaben erfasst und automatisch berechnet, wer wem wie viel schuldet.

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